Picknicks

So findest du in 5 schritten einen windgeschützten picknickplatz am see und sicherst ihn mit einer tarp von decathlon

So findest du in 5 schritten einen windgeschützten picknickplatz am see und sicherst ihn mit einer tarp von decathlon

Ein windgeschützter Picknickplatz am See kann aus einem guten Nachmittag ein kleines Fest machen: weniger Sand im Essen, keine davonfliegenden Servietten und eine gemütliche Atmosphäre. Ich zeige dir, wie ich in 5 Schritten einen solchen Platz finde und ihn mit einer Decathlon-Tarp sicher befestige — praxisnah, persönlich und mit Tipps, die ich bei vielen Ausflügen am Ufer gesammelt habe.

Warum ein windgeschützter Platz wichtig ist

Wind kann den schönsten Picknickplan ruinieren: Decke verschmutzt, Grillprobleme, und ständiges Hantieren mit Geschirr. Außerdem kühlt es schneller ab und Kinder werden unruhig. Ein geschützter Platz sorgt für Komfort, Ruhe und längeres Verweilen — genau das, was ich an den Stunden am Wasser liebe. Auf Geilsbrueggli teile ich solche einfachen Tricks, damit du mehr entspannten Genuss hast.

Wie ich den Wind checke — die Vorbereitung

Bevor ich losfahre, schaue ich mir kurz den Wetterbericht an (Windstärke, Böen) und öffne oft die Satellitenansicht der Karte, um die Uferform zu prüfen. Vor Ort nutze ich diese einfachen Beobachtungen:

  • Wasseroberfläche: kleine Wellen oder nur Kräuselungen? Stärkerer Wind zeigt sich sofort.
  • Vegetation: Wie stark biegen sich Bäume und Sträucher?
  • Andere Besucher: Wo sitzen Angler oder Familien? Die finden oft automatisch ruhigere Ecken.
  • Mit diesen Infos kann ich beim Ankommen schnell mögliche Plätze eingrenzen.

    Die 5 Schritte zum windgeschützten Picknickplatz

    Hier meine bewährte Reihenfolge, die ich immer abarbeite:

  • Orientierung an der Uferform
  • Ich suche Buchten, Halbinseln oder Bereiche hinter Landzungen — dort ist der Wind oft deutlich abgeschwächt. Gerade Seen mit wechselnden Winden haben oft kleine Einbuchtungen, die hervorragend schützen. Auf Karten erkennst du diese Stellen schnell, vor Ort helfen Uferbepflanzung und Uferstruktur weiter.

  • Suche nach natürlichem Schutz
  • Bäume, Schilfbestände, Uferwände oder gar Parkbänke mit Rückenlehne bieten Windschutz. Ich bevorzuge leicht erhöhte Stellen hinter Büschen: Der Wind wird gebrochen und die Sicht aufs Wasser bleibt erhalten. Achte nur auf feuchte Böden und Wurzeln — ein bisschen Abstand zu Schilf ist meist besser für saubere Decken.

  • Windrichtung beachten
  • Sogar in einer Bucht kann eine ungünstige Windrichtung Störungen bringen. Ich beobachte, wo der Wind herkommt, indem ich z. B. einen Ast in die Luft halte oder mit einem Schal die Richtung checke. Dann stelle ich meine Sitzplätze so, dass Rücken oder Seiten im Wind liegen — das ist oft angenehmer als frontal.

  • Platz für Tarp und Befestigung planen
  • Wenn ich eine Decathlon-Tarp mitnehme, achte ich darauf, dass es genug Ankerpunkte gibt: Bäume, Pfähle oder größere Steine. Optimal ist ein Platz mit mindestens zwei festen Befestigungspunkten im Abstand entsprechend der Tarp-Größe. Sonst denke ich vorher an Heringe und evtl. zusätzliche Spannseile.

  • Auf Nachbarn und Umwelt achten
  • Mir ist wichtig, die Ruhe zu wahren und Rücksicht zu nehmen: Abstand zu Badebereichen, respektvolles Verhalten gegenüber Vogel- und Pflanzenlebensräumen und kein Müll. Ein windgeschützter Platz sollte nicht in einem empfindlichen Schilfbereich liegen — dort ist die Natur schützenswert.

    Wie ich die Decathlon-Tarp sicher befestige

    Die Tarp von Decathlon ist leicht, stabil und ideal für spontane Picknicks. So befestige ich sie zuverlässig:

  • Materialien, die ich immer dabei habe:
  • Decathlon Tarp (Größe nach Gruppe)
  • 4–6 Heringe (Metall oder robuste Kunststoffheringe)
  • 2–4 kurze Spannseile (Leinen)
  • ein Paar Karabiner oder Bandschlingen
  • evtl. ein kleiner Gummihammer oder ein Stück Stein zum Einschlagen der Heringe
  • Aufbauvarianten:

  • Simple A-Form (bei zwei Bäumen): Schlaufe die Tarp an zwei Bäumen mit Bandschlingen, spanne die Seiten mit Heringen gegen den Boden. So entsteht eine luftige, aber geschützte A-Form.
  • Niedrige Wand (bei starkem Wind): Befestige die Tarp sehr niedrig zwischen Bäumen oder Pfählen, sorge für eine schräge Neigung, damit Wind über die Tarp gleitet und nicht drunterfährt.
  • Freistehende Lösung (ohne Bäume): Nutze robuste Heringe und zusätzliche Spannseile. Grabe ein kleines Loch für die Heringe, stecke sie schräg in den Boden und spanne die Leine mit einer extra Umlenkung, um Stabilität zu erhöhen.
  • Wichtig ist, die Spannung regelmäßig zu kontrollieren — Windböen lockern oft die Schnüre. Ich nutze Karabiner, um schnell nachzuspannen, und hänge bei Bedarf Gewichte (z. B. Rucksack) an den unteren Ecken, wenn der Boden sehr weich ist.

    Praktische Tricks für mehr Komfort

    Ein paar Details machen den Unterschied:

  • Unterlage: Eine wasserdichte Picknickdecke unter der Tarp hält Feuchtigkeit fern und isoliert gegen kühlen Boden.
  • Windschutz für Essen: Nutze beschwerte Teller, Deckel oder kleine Kisten. Ich packe oft eine große Dose als Snackbehälter, so bleibt alles zusammen.
  • Kerzen und Licht: Windgeschützt stellen! LED-Laternen sind bei Böen die sicherere Wahl.
  • Flexibilität: Habe immer einen Plan B: Manchmal zieht ein Schauer auf oder der Wind dreht. Dann packe ich schnell alles in eine Wanne oder Box und verlege das Picknick ein paar Meter weiter hinter einen besseren Windschutz.
  • Packliste speziell für windige Tage

    EssentiellExtras
    Decathlon-TarpGummihammer/Stein
    4–6 HeringeZusätzliche Spannseile
    Bandschlingen/KarabinerGewichte (Rucksack, Flaschen)
    Wasserdichte PicknickdeckeLED-Licht
    Beschwerte Teller/DeckelFirst-Aid-Kit

    Typische Fehler und wie ich sie vermeide

    Aus eigener Erfahrung vermeide ich diese Fehler bewusst:

  • Keine Heringe mitnehmen: Ergebnis ist eine flatternde Tarp — frustrierend und gefährlich.
  • Zu hoch spannen: Die Tarp wirkt wie ein Segel. Ich halte sie lieber niedrig und gut gespannt.
  • Schwache Befestigungen: Bandschlingen und Karabiner sind stabiler als improvisierte Knoten an dünnen Ästen.
  • Wenn du diese Schritte befolgst, findest du schnell einen windgeschützten Platz und kannst ihn sicher mit einer Decathlon-Tarp befestigen. Probiere verschiedene Aufbauten aus — mit jedem Mal wirst du schneller und kreativer. Auf https://www.geilsbrueggli.ch findest du weitere Packlisten, Lieblingsplätze am Wasser und DIY-Tipps für Outdoor-Accessoires, die dein Picknick noch gemütlicher machen.

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